Kulturerscheinung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kulturerscheinung · Nominativ Plural: Kulturerscheinungen
WorttrennungKul-tur-er-schei-nung (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die autochthone Ableitung aus den älteren Kulturerscheinungen läßt sich bisher am deutlichsten am Niederrhein nachweisen.
o. A.: Lexikon der Kunst - G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 2071
Das muß nicht nur für Luxusprodukte oder Kulturerscheinungen gelten, es geht auch um den Gebrauchswert.
Die Zeit, 24.05.1985, Nr. 22
Sie lehren politische, künstlerische, literarische und soziale Kulturerscheinungen aus den Bedingungen ihres Entstehens verstehen.
Weber, Max: Wissenschaft als Beruf. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1919], S. 915
Sicherlich kann der Staat, wie alle menschlich bewirkten Kulturerscheinungen, auch einer psychologischen Deutung unterworfen werden.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 192
Die Reduktion auf ökonomische Ursachen allein ist auf keinem Gebiete der Kulturerscheinungen je in irgend einem Sinn erschöpfend, auch nicht auf demjenigen der »wirtschaftlichen« Vorgänge.
Weber, Max: Die "Objektivität" sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1904], S. 161
Zitationshilfe
„Kulturerscheinung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kulturerscheinung>, abgerufen am 21.05.2019.

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