Kulturboden

GrammatikSubstantiv
WorttrennungKul-tur-bo-den (computergeneriert)
WortzerlegungKulturBoden1
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
durch menschliche Arbeit nutzbar gemachter Boden
Beispiel:
hier ist fruchtbarer, ertragreicher Kulturboden
2.
geographischer Raum mit einer hochentwickelten Kultur
Beispiel:
du stehst hier auf uraltem Kulturboden

Typische Verbindungen
computergeneriert

uralt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kulturboden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch andererseits setzen solche Funde einen Kulturboden aus dieser Zeit voraus.
Süddeutsche Zeitung, 18.06.1994
So fühlt sich auch der Gutwillige auf uraltem Kulturboden in kultureller Leere.
Die Zeit, 15.08.1969, Nr. 33
Soweit die Erdschicht dunkel ist, reicht der Kulturboden, reicht der Pflug bei seiner Arbeit.
Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 289
Als beste Kulturböden eignen sich lehmige Sande und sandige Lehme sowie humose Schwemmlandböden in gutem Kulturzustand.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 285
Zitationshilfe
„Kulturboden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kulturboden>, abgerufen am 17.06.2019.

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