Kraftquell, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kraftquells · Nominativ Plural: Kraftquelle
Aussprache
WorttrennungKraft-quell
WortzerlegungKraftQuell
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2015

Bedeutung

gehoben etw., was Antrieb, (neue) Lebenskraft, Ermutigung verschafft
Synonym zu KraftquelleQuelle: DWDS, 2015

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil er dabei alles andere vergessen habe, sei das Üben ein Kraftquell gewesen.
Die Zeit, 09.11.1990, Nr. 46
Man gebe ihr zwar keinen lauten Ausdruck, aber benutze sie als Kraftquell, um weiter an sich selbst unverdrossen arbeiten zu können.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 10
Bei Kohl war das das eherne Vertrauen in den ewigen Kraftquell der deutschen Provinz.
Die Welt, 21.09.2002
Die Beschäftigung mit der Natur und das Erleben in der Natur sind schon von jeher ein Kraftquell für unser Volk gewesen.
Wiehle, Hermann u. Harm, Marie: Lebenskunde für Mittelschulen - Klasse 3, Halle u. a.: Schroedel u. a. 1941, S. 83
Die heutigen Deutschen haben an der Stelle, wo dieser Kraftquell entspringen müßte, nur die Erinnerung an Schande, Feigheit und Schwäche.
Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 122
Zitationshilfe
„Kraftquell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kraftquell>, abgerufen am 19.06.2019.

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