Krämergeist, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKrä-mer-geist
WortzerlegungKrämerGeist1
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend kleinliche, engstirnige Gesinnung
Beispiele:
ein erbärmlicher, armseliger, niedriger Krämergeist
er handelt aus Krämergeist

Typische Verbindungen
computergeneriert

kleinlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Krämergeist‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die ganze Literatur, könnte man zuweilen denken, ist beseelt von einem genialen Krämergeist des Aufhebens, Protokollierens und Abheftens.
Die Zeit, 01.05.2007, Nr. 19
Offenbar lässt sich der Krämergeist von Lehrplänen nur schwer mit den Ideen der Jazz-Avantgarde versöhnen.
Der Tagesspiegel, 26.03.2000
Daß mit Krämergeist auf Dauer keine glaubwürdige Europapolitik zu machen ist, haben die EU-Partner noch nicht verstanden.
Süddeutsche Zeitung, 29.03.1999
Auch scheint das Markteuropa den Krämergeist, das Provinzielle eher als das Europäertum hervorgetrieben zu haben.
Süddeutsche Zeitung, 14.06.1997
Zitationshilfe
„Krämergeist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Krämergeist>, abgerufen am 20.08.2019.

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