Kostgeld, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKost-geld (computergeneriert)
WortzerlegungKostGeld
eWDG, 1969

Bedeutung

Geld für den Lebensunterhalt
Beispiele:
er gab seiner Mutter reichlich, zu wenig, wöchentlich Kostgeld
jmdn. gegen Kostgeld aufnehmen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man alle notwendigen Ausgaben abzieht, haben wir 800 Mark Kostgeld im Monat.
Bild, 23.05.1997
Wenn die anfangen, in seinem Haus zu rauchen, müssen sie hundert Mark Kostgeld zahlen.
Die Zeit, 21.02.1983, Nr. 08
Sie erbot sich, die Kinder gegen Zahlung von Kostgeld in Pflege zu nehmen.
Friedländer, Hugo: Ein entmenschtes Weib - Die Engelmacherin Wiese. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 242
Die Liese ist so schlecht noch nicht, sie gibt pünktlich ihr Kostgeld.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 1, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 155
Weihnachten 1574 empfing er Kostgeld für einen Knaben aus Lassos Kantorei.
Boetticher, Wolfgang: Lockenburg. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 36996
Zitationshilfe
„Kostgeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kostgeld>, abgerufen am 24.10.2019.

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