Kostbarkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kostbarkeit · Nominativ Plural: Kostbarkeiten
Aussprache
WorttrennungKost-bar-keit
Wortzerlegungkostbar-keit
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
nur im Singular
großer Wert
Beispiele:
etw. wegen seiner Kostbarkeit gut aufbewahren
Der junge Mensch fühlte die Vornehmheit des Raumes, in dem er sich befand, und die Kostbarkeit der Einrichtung [NablOrtliebsche Frauen145]
2.
wertvoller Gegenstand
Beispiele:
wir bewunderten die Kostbarkeiten der Bibliothek, in dem Museum
viele Kostbarkeiten wurden durch den Krieg zerstört
er zeigte dem Freund seine Kostbarkeiten
eine literarische, musikalische, antike Kostbarkeit
dieser Ring ist eine große, seltene Kostbarkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Hort · ↗Juwel · Kostbarkeit · ↗Schatz · ↗Schmuckstück · ↗Vermögen · wertvoll(st)er Besitz  ●  ↗Kronjuwel(en)  fig. · ↗Kleinod  geh. · ↗Tafelsilber  ugs., fig.
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Edelstein · ↗Juwel · ↗Klunker · ↗Schmuckstein · ↗Schmuckwerk · ↗Stein
  • (das angesparte) Kapital aufzehren · (sein) Vermögen aufzehren · die (letzten) Reserven angreifen  ●  (das) Tafelsilber verkaufen  variabel, fig. · (sein) letztes Hemd verkaufen (müssen)  fig. · ans Eingemachte gehen (müssen)  fig. · von der Substanz leben  Hauptform

Typische Verbindungen
computergeneriert

Elfenbein Kuriosität Rarität Schatzkammer Seltenheit Weltliteratur Xantener antik antiquarisch architektonisch archäologisch bibliophil botanisch erlesen filigran funkelnd getanzt keramisch kulinarisch kulturhistorisch kunsthandwerklich kunsthistorisch museal philatelistisch rar textil unersetzlich unschätzbar verborgen zerbrechlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kostbarkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zudem haben Straßen die Kostbarkeit, wenn auch oft unvermeidlich, zerschnitten.
Die Zeit, 16.12.1999, Nr. 51
Gut 250 Lose stark, enthält das Angebot noch manche Kostbarkeit.
Süddeutsche Zeitung, 07.12.1999
Das hat mir mein Vater verboten, verfügte über eine Kostbarkeit.
Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 149
Er hatte sich die Kostbarkeiten nie angesehen, sich nie dafür interessiert.
Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 120
Seine Hände wühlten hinein, packten die Kostbarkeit und hoben sie hinaus.
Röhrig, Tilman: In dreihundert Jahren vielleicht, Würzburg: Arena 1984 [1983], S. 92
Zitationshilfe
„Kostbarkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kostbarkeit>, abgerufen am 25.06.2019.

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