Kopfstimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKopf-stim-me
WortzerlegungKopfStimme
eWDG, 1969

Bedeutung

künstlich hochgepreßte Stimme, deren Resonanzraum sich vorwiegend oberhalb des Kehlkopfes befindet
Beispiel:
er singt mit einer hohen Kopfstimme

Thesaurus

Musik
Synonymgruppe
Falsett · Kopfstimme
Oberbegriffe
Assoziationen
Musik
Synonymgruppe
Diskant · Kopfstimme · ↗Sopran
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sänger Ton Wechsel singen Übergang

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kopfstimme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An den dramatischen Stellen kneift er die Augen zusammen und singt mit Kopfstimme.
Die Zeit, 03.03.2008, Nr. 09
Nach einigen Stunden war er in der Lage, mit Kopfstimme zu reden.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 46
Aber wie sehr sie mitunter auch belfert, wie fiebrig sie bisweilen auch klingt - sie ist immer die Kopfstimme eines weißen Sängers.
konkret, 1985
Bei der »Kopfstimme« sind die Ränder der Stimmlippen scharfkantig abgesetzt.
Winckel, Fritz: Stimmorgane. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 20831
Vor allem beim Pianogesang der Männerstimme gilt es, Kopfstimme und Fistelstimme nicht zu vermischen.
Fath, Rolf: Wörterbuch - K. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 6904
Zitationshilfe
„Kopfstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kopfstimme>, abgerufen am 19.07.2019.

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