Kopfprämie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKopf-prä-mie (computergeneriert)
WortzerlegungKopfPrämie
eWDG, 1969

Bedeutung

Prämie, die für die Ergreifung, Auslieferung einer Person gezahlt wird
Beispiel:
eine hohe Kopfprämie aussetzen

Thesaurus

Synonymgruppe
Abschussprämie · ↗Fangprämie · ↗Kopfgeld · Kopfprämie
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bürgerversicherung Einführung Krankenversicherung Modell Vorteil ausgesetzt aussetzen einführen einheitlich einkommensunabhängig sogenannt zahlen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kopfprämie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beflügelt wurde dieser Prozess vor allem durch die vom Land ausgesetzte sogenannte Kopfprämie.
Die Welt, 10.11.1999
Später erhöhte sich diese „Kopfprämie“ auf 8000 Mark, schließlich auf 13000.
Die Zeit, 14.09.1990, Nr. 38
Trotz einer ausgesetzten Kopfprämie entging R. immer wieder dem Tode.
Voeltzel, R.: Rabaut. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 30777
Gute Mitarbeiter müssten jetzt nicht mehr mit Kopfprämien gesucht werden.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2001
Weiter sollten wir Leuten, die Terroristen an Polizei und Sicherheitsbehörden ausliefern, bedeutende Kopfprämien zahlen.
Der Spiegel, 27.03.1995
Zitationshilfe
„Kopfprämie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kopfprämie>, abgerufen am 23.07.2019.

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