Kontinuität, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kontinuität · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKon-ti-nu-ität · Kon-ti-nui-tät (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

kontinuierliche Fortdauer
Beispiele:
eine gewisse Kontinuität in der Erziehung wahren
die Kontinuität der Produktion
Nur die Nacht ... erlaubt ihm diese Kontinuität der Arbeit [St. ZweigBalzac179]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kontinuierlich · Kontinuität
kontinuierlich Adj. ‘zusammenhängend, ununterbrochen, fortdauernd’, abgeleitet (18. Jh.) von heute nicht mehr gebräuchlichem kontinuieren Vb. ‘fortsetzen, fortfahren, dauern’ (1. Hälfte 18. Jh.), einer Entlehnung aus lat. continuāre ‘ohne Unterbrechung fortführen, verbinden, fortsetzen’ (zu lat. continuus ‘zusammenhängend, fortlaufend, aufeinanderfolgend’). Kontinuität f. ‘Fortdauer, lückenloser Zusammenhang’ (18. Jh.), aus gleichbed. lat. continuitās (Genitiv continuitātis).

Thesaurus

Synonymgruppe
Beständigkeit · ↗Dauerhaftigkeit · Kontinuität · ↗Langlebigkeit · ↗Stetigkeit  ●  Perennität  veraltet
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Außenpolitik Berechenbarkeit Bruch Diskontinuität Erneuerung Garant Neubeginn Solidität Stabilität Verläßlichkeit Wahrung Wandel außenpolitisch bruchlos bürgen erstaunlich garantieren geschichtlich gewahren gewiss gewährleisten historisch personell sichern sicherstellen suggerieren ungebrochen verbürgen verkörpern wahren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kontinuität‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das bedeutet im besten Fall Kontinuität, im schlimmsten Fall Mangel an Mut zur Veränderung.
Süddeutsche Zeitung, 13.04.2002
Und weil er es vermeidet, mit Journalisten zu sprechen, ist man auf andere angewiesen, die Fragen nach dieser seltsamen Kontinuität zu beantworten.
Der Tagesspiegel, 03.11.2001
Sie empfanden es als einen notwendigen Ausdruck der Kontinuität ihrer eigenen lebenslangen antifaschistischen Überzeugungen.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 23
Bei dem jährlichen Wechsel aller Ämter verbürgte er allein die Kontinuität der Politik.
Bleicken, Jochen: Rom und Italien. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 8720
Kontinuität ist doch in der Wirklichkeit da, und der Historiker hat sie bewußt zu machen.
Mann, Golo: Einleitung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19371
Zitationshilfe
„Kontinuität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kontinuität>, abgerufen am 19.07.2019.

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