Kontaktlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKon-takt-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungkontaktlos-igkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber groteskerweise wird eben diese Sprache zum Indiz für Kontaktlosigkeit.
Die Zeit, 26.11.1976, Nr. 49
Das ist die Hölle des Alltags mit seiner auf glatt gestylten Kontaktlosigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 25.02.1997
In der Kontaktlosigkeit der Ehepartner wird real und symbolisch die verhinderte menschliche Neugeburt dargestellt.
Klein, Alfred: Zwei Dramatiker in der Entscheidung. In: Kaiser, Helmut (Hg.) Die Dichter des sozialistischen Humanismus, München: Dobbeck 1960, S. 21
Beim Quartett reizt er zunächst die Kontaktlosigkeit, die Nicht-Berührung unter wechselnden Partnern aus, beim Duett sind es bis zur Unsichtbarkeit variierte Berührungen.
Süddeutsche Zeitung, 06.08.2004
Das Hauptmerkmal der Individuen in einer Massengesellschaft ist nicht Brutalität oder Dummheit oder Unbildung, sondern Kontaktlosigkeit und Entwurzeltsein.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 475
Zitationshilfe
„Kontaktlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kontaktlosigkeit>, abgerufen am 21.04.2019.

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