Konfiguration, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Konfiguration · Nominativ Plural: Konfigurationen
Aussprache
WorttrennungKon-fi-gu-ra-ti-on
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Konfiguration‹ als Letztglied: ↗Elektronenkonfiguration
eWDG, 1969

Bedeutung

Anordnung
a)
(künstlerische) Gestaltung, Gestalt
Beispiele:
[eine] Phantasie, die nach der reichen Konfiguration verlangte [WölfflinDürer230]
Seitdem sind unzählige Quadratkilometer Leinwand mit themen- und inhaltlosen Konfigurationen bepinselt worden [Bild. Kunst1958]
b)
Astronomie Stellung der Gestirne, Aspekt
Beispiel:
er [Seni] wolle sich nun die neue Konfiguration betrachten [Ric. HuchDreißigjähr. Krieg2,117]
c)
Physik, Chemie räumliche Anordnung der Atome in einem Molekül, der Elementarteilchen in einem Atom
Beispiel:
Erst wenn der starke Neutronenstrom versiegt, finden diese Kerne Zeit, durch Umwandlungen in ihre stabilen Konfigurationen überzugehen [Urania1960]

Thesaurus

Synonymgruppe
Adaptierung · ↗Adaption · ↗Angleichung · ↗Anpassung · ↗Ausrichtung · Einstellen · ↗Einstellung · ↗Justierung · ↗Kalibrierung · Konfiguration · ↗Regulierung · ↗Umstellung
Oberbegriffe
Computer
Synonymgruppe
Anpassung · ↗Einstellung · Konfiguration
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

AT-Bus-Platte Access Adapter Board Browser C-Atom Firewall Hardware Installation Modem Netzwerkkarte Printserver Rechner Router Server Treiber Web-Browser Window X-Server abspeichern automatisch booten fehlerhaft geometrisch getestet lauffähig manuell meistverkauft oktaedrisch voreingestellt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konfiguration‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Konfiguration des Servers gestaltet sich relativ gesehen einfach.
Der Tagesspiegel, 08.10.1998
Mit einer solchen Konfiguration kann man die meisten Spiele gut benutzen.
C't, 1996, Nr. 12
Die auf diesem Wege erreichten Zuordnungen sind großenteils schon bei geringen Verzerrungen der Konfiguration falsch.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 272
Der Stab von Begriffen, welcher dem Darstellen einer Idee dient, vergegenwärtigt sie als Konfiguration von jenen.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 205
Seine Struktur und Konfiguration ergibt sich in der einfachsten Weise.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 275
Zitationshilfe
„Konfiguration“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Konfiguration>, abgerufen am 20.08.2019.

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