Komödiantentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKo-mö-di-an-ten-tum
WortzerlegungKomödiant-tum

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem vielleicht früher einmal unberechtigterweise überschätzten Komödiantentum hat das nichts zu tun.
Völkischer Beobachter (Reichsausgabe), 02.03.1932
Der Oberregisseur begann lebhaft den Untergang des alten echten Komödiantentums zu beklagen.
Schaeffer, Albrecht: Helianth I, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 88
Und da es in Wirklichkeit und im Gesetz weder den Herrn noch den Untertan gibt, erhält das öffentliche Leben einen Anstrich schlechten Komödiantentums.
Mann, Heinrich: Der Untertan, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1918], S. 213
Cary Grant vermochte es unübertrefflich, den Erosneid des eigenen Geschlechts mit seinem eleganten Komödiantentum zu besänftigen.
Die Welt, 18.12.2004
Da trumpfte der baumlange Opernsänger mit seinem saftigen Komödiantentum geradezu naturalistisch auf, erzielte er mit seinem explosiven Bühnentemperament effektvoll ebenso komische wie kauzige Wirkungen.
Der Tagesspiegel, 08.02.2000
Zitationshilfe
„Komödiantentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Komödiantentum>, abgerufen am 12.11.2019.

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