Koketterie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Koketterie · Nominativ Plural: Koketterien
Aussprache
WorttrennungKo-ket-te-rie (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1969

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von kokett
Beispiel:
indem sie mit gräßlicher Koketterie ihr japanisches Schirmchen ... hin und her schwenkte [Wasserm.Maurizius367]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kokett · Kokette · Koketterie · kokettieren · Kokotte
kokett Adj. ‘gefallsüchtig’, Entlehnung (17. Jh.) von gleichbed. frz. coquet, fem. coquette, das zu frz. coq ‘Hahn’ gebildet ist, also eigentlich ‘hahnenhaft, eitel wie ein Hahn’ bedeutet (s. auch ↗Kokarde). Früher (Anfang 17. Jh.) ist das entsprechende Substantiv Kokette f. ‘gefallsüchtige Frau’ bezeugt, frz. coquette. Weitere Entlehnungen (18. Jh.) sind Koketterie f. frz. coquetterie, und kokettieren Vb. frz. coqueter. Ebenfalls zu frz. coq ‘Hahn’ gehört die deminutive Ableitung frz. cocotte ‘Huhn, Hühnchen’, dann ‘artiges, galantes junges Mädchen’; auf dessen abschätzigem Gebrauch ‘gefallsüchtiges, leichtfertiges Mädchen’ beruht die Entlehnung Kokotte f. ‘(elegante) Dirne, Halbweltdame’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Eitelkeit · ↗Gefallsucht · Koketterie
Assoziationen
Zitationshilfe
„Koketterie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Koketterie>, abgerufen am 27.05.2019.

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