Kirchturmpolitik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungKirch-turm-po-li-tik
WortzerlegungKirchturmPolitik
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend engstirnige, beschränkte Politik
Beispiel:
eine Kirchturmpolitik betreiben

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch dazu müßte auch die "Kirchturmpolitik" in der Region aufhören.
Die Zeit, 31.03.1997, Nr. 13
Doch dazu müßte auch die "Kirchturmpolitik" in der Region aufhören.
Die Zeit, 21.03.1997, Nr. 13
Die enge Kirchturmpolitik auf dem Lande sei nicht mehr zeitgemäß.
Süddeutsche Zeitung, 14.02.1995
Diesen Kommunen empfehle ich aber, in Zeiten der Globalisierung Abschied zu nehmen von ihrer Kirchturmpolitik.
Die Welt, 25.10.2005
Kirchturmpolitik ist beinah ein Pleonasmus, es ist gar keine Schande, sich erst mal um seine Sachen zu Hause zu kümmern.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 20.04.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16469
Zitationshilfe
„Kirchturmpolitik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kirchturmpolitik>, abgerufen am 21.05.2019.

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