Kirchhofsruhe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKirch-hofs-ru-he (computergeneriert)
WortzerlegungKirchhofRuhe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch in höheren Kreisen schien man die politische Kirchhofsruhe unangenehm zu empfinden.
Friedländer, Hugo: Der Brand der Neustettiner Synagoge vor den Schwurgerichten zu Köslin und Konitz. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 23071
Aus der Kirchhofsruhe sind allmählich neue Unruhe und ein Maß von Freiheit gekommen.
Die Zeit, 04.03.1966, Nr. 10
In Deutschland lag über den heitersten Filmen der Demokratie schon die Kirchhofsruhe der Diktatur.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 142
In ihm war der Drang, jeden je möglichen Widerstand zu brechen, alle bevorstehenden Attentate zu vereiteln, es ringsumher noch stummer zu machen, Kirchhofsruhe herzustellen.
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 13
Hoffmann wendet sich entschieden gegen das elegische Etikett „Gedenkstätte“, das in der Presse verschiedentlich auftauchte und Kirchhofsruhe über die Sammlungen zu breiten droht.
Die Zeit, 10.10.1980, Nr. 42
Zitationshilfe
„Kirchhofsruhe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kirchhofsruhe>, abgerufen am 20.04.2019.

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