Kirchentonart

WorttrennungKir-chen-ton-art (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Musik zu den acht in der mittelalterlichen Musik üblichen Tonarten gehörende, durch eine bestimmte melodische Floskel gekennzeichnete Tonart mit einer Stufenfolge von Tönen ohne Erhöhungen u. Erniedrigungen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Sprache ist vorwiegend tonal; manchmal färbt er sie mit archaisierenden Zügen und wendet die alten Kirchentonarten an.
Andreis, Josip: Odak. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 44155
Das ist eine phrygische Skala, eine mittelalterliche Kirchentonart “, erkläre ich.
Die Zeit, 07.07.2008, Nr. 27
Das Programm vermittelt Kenntnisse zu Dur und Moll, Kirchentonarten sowie der pentatonischen und chromatischen Tonleiter.
C't, 1998, Nr. 14
Das Carmina-Quartett packte diese Bekenntnismusik in der dorischen Kirchentonart mit umwerfender Spannung an.
Süddeutsche Zeitung, 19.03.2002
Dieser Typus will beichten, es rauslassen, alles sagen, von Identität und Todesangst erzählen und anderen Psychomüll für Gleichgesinnte in Moll und Kirchentonarten verbreiten.
Der Tagesspiegel, 16.06.2003
Zitationshilfe
„Kirchentonart“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kirchentonart>, abgerufen am 24.04.2019.

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