Kirchensprache, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungKir-chen-spra-che
WortzerlegungKircheSprache
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

von der Kirche im Gottesdienst u. a. verwendete Sondersprache

Typische Verbindungen
computergeneriert

lateinisch slawisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kirchensprache‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Büchern für den gemeindlichen Gebrauch verwandte er noch die niederdeutsche Kirchensprache.
Jannasch, W.: Hunn(ius). In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 14980
In die alte Kirchensprache sind offenbar überhaupt keine Fremdwörter eingewandert.
Die Zeit, 28.04.2005, Nr. 18
Die Sprache, die er nach 1933 erlernt hatte, war, nach der Kirchensprache, die zweite Fremdsprache gewesen.
Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 400
Dass damit auch die Kirchensprache Latein überflüssig werden könnte, war ein schon damals nicht abwegiger Gedanke.
Die Welt, 18.08.2001
Klebel untersuchte die Beziehungen auf Grund der Patrozinien, der Archäologie, der Liturgie und der Kirchensprache.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 22261
Zitationshilfe
„Kirchensprache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kirchensprache>, abgerufen am 24.03.2019.

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