Kirchenlehrer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKir-chen-leh-rer
WortzerlegungKircheLehrer
eWDG, 1969

Bedeutung

Religion gläubiger und gelehrter Mann, der in den ersten Jahrhunderten nach den Aposteln die christliche Kirche gründen und bilden half
Beispiel:
die morgenländischen und abendländischen Kirchenlehrer

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bischof Mittelalter Philosoph Schrift berühmt mittelalterlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kirchenlehrer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die letztere lässt der Kirchenlehrer ein gewisses Verständnis walten.
Süddeutsche Zeitung, 22.12.2000
Sie münden dann in das Werk der großen Kirchenlehrer ein.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 442
Hildegard ist damit die vierte Frau unter den mehr als 30 Kirchenlehrern.
Die Zeit, 07.10.2012 (online)
Historisch löst der Begriff des Kirchenlehrers den des Kirchenvaters ab.
o. A. [mai]: Kirchenlehrer. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1997]
Die allgemeine Theorie der Kirchenlehrer über den Staat konnte hier zu keiner Klarheit helfen und steigerte nur die Verwirrung.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 182
Zitationshilfe
„Kirchenlehrer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kirchenlehrer>, abgerufen am 26.03.2019.

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