Kirchenhoheit

WorttrennungKir-chen-ho-heit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Recht (des Staates), sich in bestimmte, äußere Angelegenheiten einer Kirche einzumischen

Typische Verbindungen
computergeneriert

staatlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kirchenhoheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als ein Teil der Staatsgewalt konnte die Kirchenhoheit von staatlichen Behörden ausgeübt werden.
Smend, R.: Kirchenverfassung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 15282
Die Kirchenhoheit nämlich ende am fraglichen Westeingang genau an jener Stufe; die befinde sich bereits auf städtischem Grund.
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2003
Zunächst erreichte er im Konkordat (Ende 1198) von der Krone den Verzicht auf die staatliche Kirchenhoheit.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8936
Es verband den für Bismarck typischen Willen zur Wiederherstellung altpreußischer Kirchenhoheit mit weitgehender Aneignung der kirchlichen Maximen des Liberalismus.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 16695
Die Kurie hielt krampfhaft an dem totalen Anspruch auf absolute Unabhängigkeit der Kirche fest und lehnte die Ausübung einer Kirchenhoheit durch den protestantischen Landesherrn ab.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 366
Zitationshilfe
„Kirchenhoheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kirchenhoheit>, abgerufen am 24.04.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Kirchenhistoriker
Kirchenhistorie
Kirchenheilige
Kirchengut
Kirchengruppe
Kircheninterieur
Kirchenjahr
Kirchenkalender
Kirchenkampf
Kirchenkantate