Kirchenbann, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKir-chen-bann (computergeneriert)
WortzerlegungKircheBann
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, Exkommunikation
Beispiele:
er war mit dem Kirchenbann belegt worden
Kaum war vom Papst der Kirchenbann gegen ihn geschleudert, öffentlich verkündet von den Kanzeln [KlabundBorgia152]

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Kirchenbann  ●  Anathem  fachspr. · ↗Anathema  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

belegen verhängen verhängt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kirchenbann‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch der Kirchenbann gegen den 1329 erstmals erwähnten "Dommarkt" hielt nur drei Jahre.
Bild, 30.11.2004
Karl droht mit drei Heeren, sein römischer Alliierter mit dem Kirchenbann.
Die Zeit, 23.03.2000, Nr. 13
Auf der Synode von Verona (1184) verfielen sie dem Kirchenbann.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8799
Wegen der Weigerung verhängte der Bischof über Rostock den Kirchenbann.
Lachs, Johannes u. Raif, Friedrich Karl: Rostock, VEB Hinstorff-Verlag 1968, S. 79
Es gibt keine Ohrenbeichte, keine Reliquienverehrung, keine Kirchenstrafen oder Kirchenbann.
Rhode, I.: Mariaviten. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11052
Zitationshilfe
„Kirchenbann“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kirchenbann>, abgerufen am 22.04.2019.

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