Kindermund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKin-der-mund
WortzerlegungKindMund
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
ihr Kindermund verzog sich schmollend
umgangssprachlich, scherzhaft, übertragen aus Kindermundin kindlicher Ausdrucksweise
Beispiele:
eine drollige Äußerung aus Kindermund
sprichwörtlich Kindermund tut Wahrheit kund (= ein Kind sagt die Wahrheit)

Typische Verbindungen
computergeneriert

kundtun

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kindermund‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn Kindermünder verplappern sich - und die geplante Flucht sollte keinesfalls verraten werden.
Der Tagesspiegel, 30.12.2001
Es war ein ewiger Student mit langem Haar und einem spitzen, beleidigten Kindermund.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 350
Rund um die Welt sammelte er im Auftrag des Bayerischen Fernsehens Gedichte, Verse, Lieder aus Kindermund.
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1995
Der kleine Kindermund küßt leidenschaftlich ihr weiches Gesicht, ihre zärtlichen Augen, ihre Lippen, ihr Haar, ihr schickes Hütchen.
Kästner, Erich: Das doppelte Lottchen, Hamburg: Dressler 1996 [1949], S. 50
Und da nach dem Bibelwort die Wahrheit aus Kindermund verkündet werden soll, so hat man gegenüber der Krippe eine Kanzel für Kinder aufgebaut.
Frankfurter Zeitung (Abend-Ausgabe), 02.01.1920
Zitationshilfe
„Kindermund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kindermund>, abgerufen am 24.10.2019.

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