Kinderfräulein, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKin-der-fräu-lein
WortzerlegungKindFräulein
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet Erzieherin der Kinder in einer Familie
Beispiel:
das Kinderfräulein beaufsichtigte die Schularbeiten der Kinder

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Kinderfräulein und die Kinder gingen um 7 Uhr nach Hause.
Viersbeck, Doris: Erlebnisse eines Hamburger Dienstmädchens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8077
Meine Eltern waren eigentlich viel zu alt für mich, aber ich hatte ein Kinderfräulein, das liebte mich sehr.
Der Tagesspiegel, 02.03.2001
Dann machten wir, von einem dürren Kinderfräulein angeführt, einen Spaziergang.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 22
Sie aus der Zeit erzählen zu hören, als sie Kinderfräulein im Hause eines Psychoanalytikers war, ist nicht ohne einen gewissen schauerlichen Reiz.
Die Zeit, 28.06.1956, Nr. 26
Die meisten Familien bevorzugen die nach Fröbelscher Methode ausgebildeten »Kinderfräulein« und zahlen bei freier Station recht gute Honorare.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 24880
Zitationshilfe
„Kinderfräulein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kinderfräulein>, abgerufen am 20.10.2019.

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