Kinderbibliothek, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kinderbibliothek · Nominativ Plural: Kinderbibliotheken
WorttrennungKin-der-bi-blio-thek · Kin-der-bib-lio-thek
WortzerlegungKindBibliothek
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutungen

1.
öffentliche Einrichtung, deren Bücher und sonstigen Angebote sich an Kinder richten
Beispiele:
Als erste Kinderbibliothek in Deutschland hat die »kibi@hh« einen Bereich für Krabbelkinder, für die etwas Älteren werden wechselweise Kontinente vorgestellt, und auf alle ab zehn Jahren warten die elektronischen Medien […]. [Die Welt, 27.03.2004]
Während einer 20 minütigen Veranstaltung in der Kinderbibliothek wird das Interesse am Vorlesen geweckt und die Kinder werden in ihrer geistigen Entwicklung unterstützt. [Stadt Meiningen, 19.10.2016, aufgerufen am 15.09.2018]
»Max und Moritz« von Wilhelm Busch und der »Struwwelpeter« waren die Lieblingslektüre ihrer Kindertage, wie die Kanzlerin bei einem Besuch der Kinderbibliothek in Stralsund verriet. [Die Zeit, 23.06.2015 (online)]
In Bolognas Zentrum[…] kann man heute im mittelalterlichen Sala Borsa eine der größten Kinderbibliotheken Europas finden sowie […] eine Ausstellung zu Metaphern der Kindheit. [Die Zeit, 13.04.2009, Nr. 15]
Außerdem ist die Kinderbibliothek mit Computern und Spielecke auch eine wichtige Begegnungsstätte für die Kinder […]. [Der Tagesspiegel, 21.08.2002]
2.
thematische Reihe von Büchern und ähnlichen Publikationen eines Verlags, die sich vor allem an Kinder richtet
Beispiele:
In der spannenden Sachbilderbuchreihe »Meyers kleine Kinderbibliothek – Licht an!« entdecken kleine Forscher, was normalerweise im Dunkeln liegt. [People to People, 01.07.2014, aufgerufen am 15.09.2018]
Er veröffentlicht sein Kinderlied 1781 in den Liedern für Kinder aus Campes Kinderbibliothek. [Die Zeit, 13.07.2007, Nr. 29]
Zu den erfreulichsten Neuheiten, die der Kinderbuchmarkt in diesem Jahr zu bieten hat, gehören zwei Reihen für etwa Sechs- bis Zehnjährige[…]. Das Wichtige an den neuen Reihen […] ist, daß der Käufer hier zu festen, sehr akzeptablen Preisen (die Bände der »Middelhauve Kinderbüchern« kosten sechs und acht Mark, die der Recklinghäuser »Kinderbibliothek« sogar nur fünf Mark) jetzt und in Zukunft mit einer bestimmten Qualität von Inhalt und Ausstattung rechnen darf. [Die Zeit, 29.11.1968, Nr. 48]
Daneben redigierte er zeitweilig auch noch […] das »Katholische Sonntagsblatt«, den »Katholischen Volks- und Hauskalender für Württemberg«, die »Kathol. Jugend- und Kinderbibliothek« (seit 1895) und die »Kathol. Volksbibliothek« (seit 1898). [Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.]
Zitationshilfe
„Kinderbibliothek“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kinderbibliothek>, abgerufen am 19.10.2019.

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