Kindchenschema

WorttrennungKind-chen-sche-ma
WortzerlegungKindchenSchema
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Verhaltensforschung, Psychologie Gesamtheit der körperlichen oder verhaltensmäßigen Merkmale bei einem Kind (z. B. große Augen, runde Wangen, tollpatschige Bewegungen), die beim Erwachsenen eine emotionale Zuwendung, den Trieb zur Pflege o. Ä. auslösen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine rundliche Gestalt entspricht dem begütigenden Kindchenschema, und seine Äußerungen gelten gern als gemütliches Brummen.
Die Zeit, 07.01.2008, Nr. 01
Kinderbilder klicken oft sehr gut, das Kindchenschema funktioniert auch in den Medien.
Die Zeit, 05.11.2012, Nr. 45
Schon andere Besitzer haben uns etwas vom Kindchenschema erzählt und den niedlichen Kulleraugen.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2003
Es sei denn, man begreift sie als eine nicht besonders anspruchsvolle Metapher, Sehnsüchte nach dem Kindchenschema auszudrücken.
Der Tagesspiegel, 29.05.2000
So bildeten sich Gesichter, die dem so genannten Kindchenschema entsprachen, also große Augen haben, eine hohe Stirn, einen runden Kopf und eine kurze Nase.
Die Welt, 15.12.2001
Zitationshilfe
„Kindchenschema“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kindchenschema>, abgerufen am 16.10.2019.

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