Kesselstein, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKes-sel-stein (computergeneriert)
WortzerlegungKesselStein
eWDG, 1969

Bedeutung

steinartige Kruste, die sich beim Verdampfen harten Wassers in Dampfkesseln oder Kochgefäßen bildet
Beispiel:
auf dem Boden des Kochkessels hat sich Kesselstein abgesetzt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Kesseln, die mehrere Male mit Lithophob beschickt wurden, setzt sich bei regulärer Weiterbehandlung überhaupt kein Kesselstein mehr ab.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1933]
Dieser alte Kessel ist schon über 80 Jahre im Betrieb - und noch kein Fünkchen Kesselstein.
Bild, 26.01.1999
Bei der Entfernung von Kesselstein aus dem Rohr waren rund 50 Kilogramm der Ablagerungen ins Meer gelangt.
Süddeutsche Zeitung, 19.09.1997
Das kommt vom Kesselstein, der bei Schlechtwetter aus den Poren des Gemäuers dringt und den ganzen Haufen leuchten lässt.
Die Zeit, 20.08.2001, Nr. 34
Bei der Entfernung von Kesselstein aus dem fünf Kilometer ins Meer reichenden Rohr waren rund 50 Kilogramm radioaktive Ablagerungen ins Wasser gelangt.
Süddeutsche Zeitung, 18.09.1997
Zitationshilfe
„Kesselstein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kesselstein>, abgerufen am 18.10.2019.

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