Katzenkopfpflaster, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKat-zen-kopf-pflas-ter
WortzerlegungKatzenkopfPflaster
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich Kopfsteinpflaster

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Männer, Frauen, Kinder rannten da unten zusammen, umringten eine Gestalt, die auf dem schmutzigen Katzenkopfpflaster lag, qualvoll verkrümmt, bucklig und klein.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 189
Auf der anderen Seite der Strasse hinter dem Katzenkopfpflaster standen ebenerdige Häuser klein und eng nebeneinander.
Johnson, Uwe: Ingrid Babendererde, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1985, S. 31
Ihre Schritte hallten unter der Wölbung über das harte Katzenkopfpflaster.
Matthiessen, Wilhelm: Das Mondschiff. In: ders., Das Rote U, Bayreuth: Loewes 1980 [1949], S. 205
Hier und da noch ein altes Gebäude zwischen Plattenbauten, unter Tramschienen lugt Katzenkopfpflaster hervor.
Die Welt, 31.03.2001
Heute noch hat es der Radler am besten, der den schmalen Seitenpfad wählen und das Katzenkopfpflaster meiden kann.
Die Zeit, 26.10.1950, Nr. 43
Zitationshilfe
„Katzenkopfpflaster“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Katzenkopfpflaster>, abgerufen am 17.09.2019.

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