Kassenbrille

WorttrennungKas-sen-bril-le
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, (häufig) abwertend Brille einfacher Ausführung, die von der Krankenkasse bezahlt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Amtszimmer meines Vaters saß ein kleiner, untersetzter Mann mit Kassenbrille.
Die Zeit, 03.07.2000, Nr. 27
Auf ihrem Gesicht haben 95 Lebensjahre ihre Spuren gelassen, aber sie ist eine fröhliche alte Frau, und hinter der großen Kassenbrille lachen ihre Augen.
Süddeutsche Zeitung, 08.04.2004
Warum ist die Kassenbrille selbst heute, wo es sie ohnehin kaum noch gibt, Synonym für unsportliche Bräsigkeit und weltfremdes Strebertum?
Süddeutsche Zeitung, 20.08.2003
Dieses Mal suchen falbe Männchen einen Job, tragen Aktentaschen, Kassenbrillen und die Mundwinkel tief.
Die Zeit, 01.12.2008, Nr. 48
Die Presse dagegen feierte ihn als »Robin Hood der Fehlsichtigen«, »König der Kassenbrille« oder »Rächer der Bebrillten«.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 290
Zitationshilfe
„Kassenbrille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kassenbrille>, abgerufen am 24.05.2019.

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