Kasein, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kaseins · Nominativ Plural: Kaseine
Aussprache
WorttrennungKa-se-in (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

Chemie Hauptbestandteil des in der Kuhmilch enthaltenen Eiweißes

Typische Verbindungen
computergeneriert

Leim

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kasein‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie fand heraus, dass schon in den dreißiger Jahren Kleidung aus dem Milchprotein Kasein hergestellt wurde.
Die Zeit, 19.03.2012, Nr. 12
Das Kasein, das ähnlich wie Käse aus Magermilch hergestellt wird, ist ein hervorragender Werkstoff.
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2001
Kaseinfarben enthalten, wie der Name sagt, Kasein (Eiweißkörper der Milch) und sind sehr haltbar, wenn auch etwas teurer als Kalkfarben.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 82
Das ausgeschiedene Kasein ist mit Fett und anderen Milchbestandteilen vermengt und bildet mit ihnen den als Nahrungsmittel mit Recht hochgeschätzten Quark.
Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 197
Z. B. verwendet man je 100 Teile Kasein, Harnstoff, Paraformaldehyd, ferner 50 Teile Wasser, 40 Teile Äthylenglykol und 13 Teile wässeriger Ammoniaklösung.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 363
Zitationshilfe
„Kasein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kasein>, abgerufen am 12.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Käseimitat
Käseglocke
Käsegebäck
Käsefuß
Käsefliege
Käsekästchen
Käsekasten
Käsekeulchen
Käsekräcker
Käsekrümel