Kaschube, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKa-schu-be
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Angehöriger eines westslaw. Stammes
2.
berlinisch bäurischer Mensch; Hinterwäldler

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Autor gab Kaschube vor einigen Jahren ein Büchlein über den Wildpark heraus.
Der Tagesspiegel, 16.07.2004
Radarkontrollen sollten außerdem nur dort durchgeführt werden, wo Tempo 30 wirklich notwendig ist, meinte Jürgen Kaschube.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.1994
Mit Einsichten dieser Güte werden die von nah und fern angereisten Kaschuben bedacht.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 303
Preußen mit seinen Masuren und Litauern, seinen Wasserpolaken und Kaschuben, sei das Beispiel eines Nationalitätenstaates.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 941
Der kam mit dem Kreuz und wurde von Kaschuben oder Pruzzen mit der Axt erschlagen.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 611
Zitationshilfe
„Kaschube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kaschube>, abgerufen am 21.10.2019.

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