Kaolin, das oder der

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kaolins · Nominativ Plural: Kaoline
Grammatikfachsprachlich Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kaolins · Nominativ Plural: Kaoline
Aussprache
WorttrennungKa-olin · Kao-lin
HerkunftChinesisch
eWDG, 1969

Bedeutung

weißer, weicher, formbarer Ton, der besonders zur Herstellung von Porzellan, Steingut verwendet wird; Porzellanerde

Thesaurus

Geologie
Synonymgruppe
Aluminiumsilikat · Bolus Alba · Kaolin · Pfeifenerde · ↗Porzellanerde · Porzellanton · weiße Tonerde
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Braunkohle Feldspat Gips Gold Kreide Porzellan Quarz Ton

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kaolin‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil Kaolin fehlt, ist gutes Porzellan in der Türkei nur selten zu finden.
Die Zeit, 15.06.1984, Nr. 25
Durch Verwendung weißen Colditzer Tons (Kaolin) gelang 1708 das Herstellen erster P. proben, deren Glasur 1709 verbessert wurde.
o. A.: Lexikon der Kunst - P. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 10637
Nur bei fast schon tropischen Temperaturen bleibt die Porzellan-Grundmasse aus Feldspat, Kaolin und Quarz geschmeidig.
Der Tagesspiegel, 16.04.2001
Ausschlaggebend für den gewaltigen Aufschwung der Porzellanindustrie seit dem 19. Jahrhundert war die Aufschließung reicher Lager von Kaolin in den verschiedensten Teilen Europas.
Die Landfrau, 15.11.1924
Es werden außer Kaolin (Porzellanton) die verschiedensten Fluß- und Magerungsmittel zugesetzt.
Welt und Wissen, 1927, Nr. 2, Bd. 16
Zitationshilfe
„Kaolin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kaolin>, abgerufen am 16.10.2019.

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