Kaffeeklappe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungKaf-fee-klap-pe
WortzerlegungKaffee1Klappe
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders) berlinisch schlechte (Keller)kneipe

Thesaurus

Synonymgruppe
Kiosk · ↗Stand · ↗Trinkhalle · ↗Verkaufsstelle  ●  ↗Bude  ugs., ruhrdt. · Büdche  ugs., kölsch · Büdchen  ugs., kölsch · Kaffeeklappe  ugs., hamburgisch · ↗Späti  ugs., berlinerisch, regional · ↗Spätkauf  ugs., regional, berlinerisch · ↗Spätverkauf  ugs., regional, berlinerisch · Wasserhäuschen  ugs., frankfurterisch
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch an der "Kaffeeklappe" haben sich inzwischen die ersten Gäste eingefunden.
Die Zeit, 11.04.2011, Nr. 15
Dann steht Franz an der Eisentreppe der Kaffeeklappe, auf der Straße.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 423
Wer seinen Proviant beim Paddeln auf den Kanälen vergessen hat, kann sich in der "Kaffeeklappe" mit frischem Kuchen oder Getränken eindecken.
Die Welt, 28.07.2005
Man erfährt, was eine "Kaffeeklappe" und was ein "Bouillonkeller" war, wie die gefürchtete Tretmühle funktionierte und wie in den weit verbreiteten Schnapsläden gesoffen wurde.
Der Tagesspiegel, 30.05.1996
Wenige nur waren in die "Kaffeeklappe" gegangen, überall saßen Kollegen zusammen, kauend, lesend, diskutierend.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 345
Zitationshilfe
„Kaffeeklappe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kaffeeklappe>, abgerufen am 22.05.2019.

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