Käsestulle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungKä-se-stul-le
eWDG, 1969

Bedeutung

berlinisch
Synonym zu Käsebrot
Beispiel:
Daß es Käsestullen sind, rieche ich [DöblinAlexanderpl.92]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Käsestulle - "Esse ich immer, bevor die Party beginnt", verriet der Gastgeber gut gelaunt.
Bild, 02.08.1999
Wir trafen ihn im Schlafrock auf dem Sofa liegend und eine Käsestulle essend.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Die Salatblätter auf den Käsestullen in der Auslage sehen welk aus.
Der Tagesspiegel, 10.10.2003
Wir nahmen Wurfbeile und Bogen und Käsestullen, gingen in den Wald, stellten die besten Szenen des Films nach und schliefen unter einem Ästedach.
Die Zeit, 29.09.2012, Nr. 39
Katharina trinkt zwei Gläser Leitungswasser ex und macht sich eine Käsestulle, ohne Butter.
Dölling, Beate: Hör auf zu trommeln, Herz, Weinheim: Beltz & Gelberg 2003, S. 189
Zitationshilfe
„Käsestulle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Käsestulle>, abgerufen am 18.10.2019.

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