Käseglocke, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKä-se-glo-cke (computergeneriert)
WortzerlegungKäseGlocke
eWDG, 1969

Bedeutung

Teller mit einer Glocke aus Glas oder Porzellan, unter der der Käse serviert und aufbewahrt wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bonner befreien gedeihen lüften riesig schützend stülpen überstülpen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Käseglocke‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Schule versucht schon seit Jahren, aus der „gymnasialen Käseglocke“ herauszukommen.
Die Zeit, 28.03.1986, Nr. 14
Vielleicht lag es daran, dass sie ihr ganzes Leben unter der Käseglocke verbrachten, die dreizehn Jahre lang die wirkliche Welt von mir abgeschottet hatte.
Süddeutsche Zeitung, 24.05.2003
Erst einem amerikanischen Bestsellerautor gelang es jetzt, die deutsche Käseglocke zu lüften.
Die Welt, 16.02.2005
Diese schwarze Käseglocke, unter der wir hier sitzen, verdient es eben nicht, daß wir sie Himmel nennen, nicht wahr?
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 4570
Die Händlerin lüftete die Käseglocke; die Zersetzung war schon fortgeschritten; ein Fäulnisgestank erhob sich.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 127
Zitationshilfe
„Käseglocke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Käseglocke>, abgerufen am 22.10.2019.

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