Käse, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Käses · Nominativ Plural: Käse
Aussprache
WorttrennungKä-se
Wortbildung mit ›Käse‹ als Erstglied: ↗Käseblatt · ↗Käsebrot · ↗Käsebrötchen · ↗Käsecracker · ↗Käseecke · ↗Käsegebäck · ↗Käseglocke · ↗Käseimitat · ↗Käsekasten · ↗Käsekeulchen · ↗Käsekräcker · ↗Käsekuchen · ↗Käsemesser · ↗Käseplatte · ↗Käseplätzchen · ↗Käserinde · ↗Käsesalat · ↗Käsesandwich · ↗Käsesorte · ↗Käsespätzle · ↗Käsestulle · ↗Käsetheke · ↗Käsetoast · ↗Käsetorte · ↗Kässpätzle · ↗käseweiß
 ·  mit ›Käse‹ als Letztglied: ↗Analogkäse · ↗Backsteinkäse · ↗Bierkäse · ↗Briekäse · ↗Brimsenkäse · ↗Chesterkäse · ↗Doppelrahmkäse · ↗Fetakäse · ↗Fettkäse · ↗Frischkäse · ↗Hartkäse · ↗Hüttenkäse · ↗Kochkäse · ↗Kräuterkäse · ↗Krümelkäse · ↗Kugelkäse · ↗Kümmelkäse · ↗Leberkäse · ↗Magerkäse · ↗Parmesankäse · ↗Radkäse · ↗Reibekäse · ↗Reibkäse · ↗Rohmilchkäse · ↗Rundkäse · ↗Schafkäse · ↗Schafskäse · ↗Schichtkäse · ↗Schimmelkäse · ↗Schmelzkäse · ↗Schnittkäse · ↗Stangenkäse · ↗Streichkäse · ↗Weißkäse · ↗Ziegenkäse
 ·  mit ›Käse‹ als Binnenglied: ↗Dreikäsehoch
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
aus der Milch durch Säuerung oder Lab gewonnenes, gelblich-weißes, fetthaltiges und eiweißhaltiges, streichfestes oder schnittfestes Erzeugnis, das als Nahrungsmittel dient
Beispiele:
dänischer, deutscher, Harzer Käse
landschaftlich weißer Käse (= Quark)
ein harter, weicher, scharfer Käse
landschaftlich ein gut durchzogener Käse
dieser Käse hat einen penetranten Geruch
umgangssprachlich der Käse ist (noch nicht) durch
Käse schließt den Magen (= bildet den letzten Gang einer Mahlzeit)
umgangssprachlich, scherzhaft er ist kaum drei Käse hoch (= er ist sehr klein)
Als wir beim Käse (= am Ende der Mahlzeit) angelangt waren [AndresLiebesschaukel58]
2.
salopp, abwertend, übertragen törichtes, dummes Geschwätz, Unsinn, Unfug
Beispiele:
rede, erzähl (doch) keinen Käse!
mach doch nicht solchen Käse!
das ist doch großer Käse!
so ein Käse!
Ihr redet von allem Käse, nur nie von dem, was wichtig ist [RennKrieg ohne Schlacht255]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Käse · käsen · käsig
Käse m. ‘aus saurer oder mit Lab versetzter Milch bereitetes Nahrungsmittel’, ahd. kāsi (8./9. Jh.), mhd. kæse ist wie asächs. kāsi, kēsi, mnd. kēse, mnl. cāse, kēse, nl. kaas, aengl. cēse, cȳse, engl. cheese entlehnt aus lat. cāseus ‘Käse’. Die Germanen, die Käse ursprünglich nur als Weichkäse, als Quark kennen (vgl. Reste einer alten Bezeichnung in anord. ostr, schwed. ost, entlehnt finn. juusto, estn. jūst), übernehmen die neue Herstellungstechnik und die Bezeichnung von den Römern. käsen Vb. ‘Käse herstellen, gerinnen, zu Käse werden’ (17. Jh.). käsig Adj. älter käsicht, ‘käse-, quarkartig, sehr blaß, farblos’ (17. Jh.).
Zitationshilfe
„Käse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Käse>, abgerufen am 27.05.2019.

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