Jungenstreich, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungJun-gen-streich
WortzerlegungJunge1Streich
eWDG, 1969

Bedeutung

aus jungenhaftem Übermut begangene Tat
Beispiel:
ein lustiger, dummer, böser Jungenstreich

Thesaurus

Synonymgruppe
Bubenstreich · ↗Bubenstück · ↗Eulenspiegelei · Jungenstreich · ↗Lausbubenstreich · ↗Lausbüberei · ↗Schabernack · ↗Schelmenstreich · ↗Schelmenstück · ↗Schildbürgerstreich  ●  ↗Dummejungenstreich  Hauptform · ↗Donquichotterie  geh. · ↗Hanswurstiade  geh., veraltend
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach allerhand Jungenstreichen meldet sich sehr bald der "Ernst des Lebens" mit einer abgebrochenen Lehre und den Ambitionen, als Schriftsteller zu leben.
Die Welt, 03.07.1999
Nur bei einem Einfall mochte selbst dieser für alle Jungenstreiche aufgelegte Mann nicht mehr folgen, er war ihm zu exzentrisch.
Die Welt, 23.12.2003
Als ich schon Soldat war, habe ich daran zurückgedacht wie an Jungenstreiche.
Neue deutsche Literatur, 1953, Nr. 2, Bd. 1
Auch wenn Martin A. aus dem Alter für „dumme Jungenstreiche“ eigentlich heraus sei, erkennt der Richter in dem Verfahren einen „Akt der Nachreife“.
Die Zeit, 10.09.1993, Nr. 37
Zitationshilfe
„Jungenstreich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Jungenstreich>, abgerufen am 14.10.2019.

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