Jazzer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungJaz-zer
Wortzerlegungjazzen-er
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Jazz · jazzen · Jazzer
Jazz m. Die Bezeichnung des aus Gesängen und Rhythmen der Farbigen in Nordamerika entstandenen improvisierenden Musikstils (um 1880) ist ungeklärter Herkunft. Man versucht, Jazz teils als Koseform von Charles, teils als kreol.-amerik. Aussprache von engl. to chase bzw. frz. chasser ‘jagen, hetzen’ im Hinblick auf die sich dynamisch steigernde musikalische Spannung zu erklären. Wort und Musik kommen während des ersten Weltkrieges nach Europa. Dazu mit dt. Verbalendung jazzen Vb. ‘Jazzmusik spielen’ und davon abgeleitetes Jazzer m. (20. Jh.).

Thesaurus

Musik
Synonymgruppe
Jazzer · ↗Jazzmusiker
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Klassiker Komponist Musiker Rocker Saxophonist Sänger gestanden schwarz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Jazzer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Jazzer war auf der Suche nach dem «liedhaften Komponieren», nach einprägsamen Melodien.
Die Zeit, 11.05.2011 (online)
Die neun Jazzer wissen, dass man hellwach sein muss, um nicht vom Weg abzukommen.
Der Tagesspiegel, 30.11.2002
Und jetzt ist sie im Kopf und Herzen ein Jazzer.
Die Welt, 02.03.2000
Für Sessions mit richtig guten Jazzern ist man in den ersten Jahren noch viel zu schlecht.
Süddeutsche Zeitung, 27.05.1999
Der begnadete Pianist gehört seit Jahren zu den außergewöhnlichen Jazzern.
Bild, 01.12.1997
Zitationshilfe
„Jazzer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Jazzer>, abgerufen am 22.05.2019.

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