Jakob

GrammatikEigenname
Aussprache
WorttrennungJa-kob
HerkunftHebräisch
Wortbildung mit ›Jakob‹ als Erstglied: ↗Jakobsleiter · ↗Jakobslilie · ↗Jakobsmuschel · ↗Jakobsstab · ↗Jakobstag
eWDG, 1969

Bedeutung

der wahre Jakob (= der, das Rechte) umgangssprachlich, scherzhaft
Beispiel:
dieser Kuchen ist für mich der wahre Jakob

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist es, was der Schriftsteller Jakob Hein in vermisst.
Der Tagesspiegel, 26.02.2002
Jetzt kommt Jakob wohl doch nicht um eine Operation herum.
Bild, 17.03.1998
Ich komme nachher noch zu dir rauf ", sagt Jakob matt.
Becker, Jurek: Jakob der Lügner, Berlin: Aufbau-Verl. 1969, S. 108
Aber besser er merkt den wahren Jakob heute, wie morgen!
Goote, Thor [d.i. Langsdorff, Werner von]: Die Fahne Hoch!, Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1933 [1933], S. 68
Der kleine Jakob ging für sein Leben gern »nach Hof«.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„Jakob“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Jakob>, abgerufen am 25.04.2019.

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