Indulgenz

WorttrennungIn-dul-genz (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Schonung, Nachsicht, Milde; Straferlass

Thesaurus

Synonymgruppe
Entgegenkommen · ↗Freundlichkeit · ↗Güte · ↗Gütigkeit · ↗Herzensgüte · ↗Herzlichkeit · Indulgenz · ↗Liebenswürdigkeit · ↗Milde · ↗Mildtätigkeit · ↗Warmherzigkeit · ↗Wohlwollen · ↗Wärme
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Intolerantsein · ↗Intoleranz · Nicht-Ertragen-Wollen · ↗Unduldsamkeit  ●  Indulgenz  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie erteilt keine Indulgenz mit dem Recht, den gerechten Kampf der Völker für ihre nationale Befreiung zu unterdrücken.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1976]
Die Errichtung von zahlreichen neuen käuflichen Ämtern brachte bedeutende Einnahmen, ebenso die häufige Gewährung von Indulgenzen 10.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21267
Er gehöre zum "Orden der Schwestern der perpetuellen Indulgenz ”, die Geld für Aidsprojekte sammeln und erlerne gerade die Gebärdensprache.
Süddeutsche Zeitung, 16.11.1999
Spendable Fahrgäste bekamen dann etwa von den grell geschminkten „Nonnen der perpetuellen Indulgenz“ eine Schleife ans Revers gesteckt.
Der Tagesspiegel, 02.12.2003
Zitationshilfe
„Indulgenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Indulgenz>, abgerufen am 25.04.2019.

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