Hypochondrie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHy-po-chon-drie · Hy-po-chond-rie
formal verwandt mitHypochonder
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

übertriebene Neigung, seinen eigenen Gesundheitszustand zu beobachten, zwanghafte Angst vor Erkrankungen, Einbildung des Erkranktseins (begleitet von Trübsinn oder Schwermut)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Depression Hysterie Krankheit Melancholie Neigung Paranoia kollektiv leiden neigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hypochondrie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ist heute die am besten bewährte Methode gegen Hypochondrie.
Die Zeit, 06.02.2012, Nr. 06
Der Weg in das Schicksal einer kollektiven sozialpathologischen Hypochondrie mit leicht masochistischen Tendenzen schien vorgezeichnet.
Die Welt, 02.09.1999
Aber da hätte ich doch geglaubt, daß man seine Hypochondrien überwunden haben könnte!
Hofmannsthal, Hugo von: Der Schwierige. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1917], S. 10488
Die Traubenkur hatte uns geschwächt, aber auch das Blut gereinigt, und somit waren wir gegen Hypochondrie gefeit, eine Anfechtung weniger.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 172
Aber die ererbte Schwere, die zu einer starken Hypochondrie sich auswuchs, war verbunden mit starker, instinktiver Organisationsgabe.
Diederichs, Eugen: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 33118
Zitationshilfe
„Hypochondrie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hypochondrie>, abgerufen am 24.04.2019.

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