Hundertjährige, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Hundertjährigen · Nominativ Plural: Hundertjährige(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Hundertjährigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Hundertjährige.
WorttrennungHun-dert-jäh-ri-ge (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war das beste Geschäftsjahr in der hundertjährigen Geschichte dieser Bank.
Die Zeit, 07.11.1997, Nr. 46
Um das Auskämpfen von Klassengegensätzen ging es auf jeden Fall in diesem hundertjährigen Prozeß nicht.
Heuß, Alfred: Das Zeitalter der Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 9032
Mit der durchgreifenden sozialen Revolution ist vorläufig die letzte Stufe der rund hundertjährigen revolutionären Entwicklung erreicht.
Franke, Wolfgang: Chinesische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10004
Dem ist heute anders, da die hundertjährige Tradition ihr Werk vollzogen und die Möglichkeit ursprünglicher Erkenntnis fast verschüttet hat.
Benjamin, Walter: Goethes Wahlverwandtschaften. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1925], S. 135
Maos Machtergreifung 1949 beendete einen mehr als hundertjährigen Kriegszustand, Mitte der fünfziger Jahre gab es eine kurze Zeit des Friedens und der Blüte.
Der Spiegel, 18.06.2001
Zitationshilfe
„Hundertjährige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hundertjährige>, abgerufen am 20.04.2019.

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