Hundeleben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungHun-de-le-ben
Wortzerlegunghunde-Leben
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp, abwertend elendes Leben
Beispiele:
ein Hundeleben führen, haben
Bei solchem Hundeleben verfiel der Körper des Greises mehr und mehr [PolenzBüttnerbauer1,372]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eiszeit normal wahr

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hundeleben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oder war dieses arme Hundeleben bereits selbst ein Zeichen dafür?
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2003
In einer dramatischen Operation gelingt es den Ärzten, sein Hundeleben zu retten.
Bild, 15.05.2001
Im vergangenen Jahr erfuhr die junge Dame die Krönung ihres Hundelebens.
Die Zeit, 16.01.1967, Nr. 03
War es wirklich möglich, daß man mich durch Polizeigewalt zwingen wollte, das Hundeleben bei jenen Bauern fortzusetzen?
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Sie kommen nicht wild vor, jeder hat Herrchen und Frauchen und führt bei ihnen, bis auf Ausnahmefälle, wo er kuschen muß, durchaus kein Hundeleben.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 108
Zitationshilfe
„Hundeleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hundeleben>, abgerufen am 19.08.2019.

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