Hosenboden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHo-sen-bo-den
WortzerlegungHoseBoden1
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich Teil der Hose, der das Gesäß bedeckt
Beispiele:
ein abgewetzter Hosenboden
er hat ein Loch im Hosenboden
salopp, bildlich
Beispiele:
den Hosenboden voll kriegen (= Schläge auf das Hinterteil bekommen)
sich auf den Hosenboden setzen (= fleißig lernen)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Landung Loch hinunterrutschen hängend landen nass packen rutschen setzen sitzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hosenboden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Buch zu verfassen, das heißt sich auf den Hosenboden setzen, nachdenken und wacker in die Tasten dreschen.
Die Welt, 11.02.2003
Während ich fluchend mein Material richte, rutscht Olaf auf dem Hosenboden nach unten.
Die Zeit, 12.02.2007, Nr. 07
Als er einen Übersteiger probierte, setzte er sich gleich auf den Hosenboden.
Bild, 21.02.2001
Er setzte sich später wieder protestierend auf den Hosenboden, aber nur kurz.
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2000
In rasantem Tempo rutschte ich auf dem Hosenboden zu Tal.
Moers, Walter: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 442
Zitationshilfe
„Hosenboden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hosenboden>, abgerufen am 22.10.2019.

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