Hochblüte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHoch-blü-te (computergeneriert)
Wortzerlegunghoch-Blüte
eWDG, 1969

Bedeutung

Zeit größter Reife und vollster Entfaltung
Beispiele:
die Hochblüte einer Kultur
eine wirtschaftliche Hochblüte

Thesaurus

Synonymgruppe
Blüte · ↗Blütezeit · ↗Glanzzeit · ↗Hausse · Hoch-Zeit · Hochblüte · ↗Hochphase · ↗Hochzeit · obere Wendepunktphase  ●  ↗Boom  fig. · ↗Hochkonjunktur  fig.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Epoche Kultur erleben kulturell

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hochblüte‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Hochblüte der deutschen Kultur konnte es anders gar nicht sein.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 50
Diese Art von Agitation und Propaganda wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit eine Hochblüte erleben.
o. A.: o. T. [Mexiko ...] In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]
Niemand hat sich damals für Fotografie interessiert, die Malerei hatte Hochblüte.
Süddeutsche Zeitung, 09.04.2001
Auf eine solche Instinktlösung wäre selbst die Folkwangschule in ihrer bolschewistischen Hochblüte nicht verfallen.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 889
An allen möglichen verdächtigen Anzeichen merkt man in der Hochblüte der andern Seite fortan auch ihre Spur, auch ihre eingeprägte Schrift gleichsam.
Bölsche, Wilhelm: Das Leben der Urwelt, Leipzig: Dollheimer 1931 [1931], S. 383
Zitationshilfe
„Hochblüte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hochblüte>, abgerufen am 21.05.2019.

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