Hitsche, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hitsche · Nominativ Plural: Hitschen
Aussprache
WorttrennungHit-sche (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) ostmitteldeutsch Fußbank
Beispiel:
das Kind saß auf einer Hitsche
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Hitsche · Hütsche · Hutsche
Hitsche (omd.), Hütsche, Hutsche (md. nd.) f. ‘Fußbank’ (17. Jh.), schweiz. Hütschli ‘Hocker’, bair. Hutsche ‘Schaukel’, wohl aufzufassen als über den Boden hin und her zu schiebendes Bänkchen, zu hutschen ‘mit leichtem Geräusch kriechen, rutschen, schieben, schwanken, schaukeln’ (14. Jh.). Dazu md. Käsehütsche, -hitsche (verächtlich) ‘einfacher Kinderschlitten’ (vorgestellt als Fußbank mit Kufen). Weitere Herkunft unklar. Am ehesten wohl lautmalend wie hatschen ‘schlurfend gehen, latschen’ (16. Jh.); vgl. Hatschen Plur. ‘Pantoffeln’ und s. ↗hätscheln.
Zitationshilfe
„Hitsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hitsche>, abgerufen am 16.10.2019.

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