Himmelsstrich, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHim-mels-strich
WortzerlegungHimmelStrich
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Teil, Ausschnitt des Himmels
Beispiel:
am Horizont hatte sich ein dunkler, wolkenverhangener Himmelsstrich gebildet
2.
gehoben Gegend, Zone
Beispiel:
daß ich mich freue, in Himmelsstriche zu kommen, wo die Milde noch vorhält [RilkeBriefe297]

Typische Verbindungen
computergeneriert

gemäßigt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Himmelsstrich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer übers Meer fährt verändert nur den Himmelsstrich, nicht sich selbst.
Die Welt, 24.08.2004
Die Felswände drehen sich in einer Schleuderbewegung, zuckend bricht der blaue Himmelsstrich über dem Canyonrand ein.
Die Zeit, 15.05.2000, Nr. 20
Bevorzugte Himmelsstriche waren jedoch eher in der Lage, eine größere Gemeinschaft zu ernähren, und wurden deshalb alsbald auch dichter besiedelt.
Petersen, Jes: Erde und Mensch, Berlin: Columbus-Verl. [1935] [1925], S. 106
Letztlich allerdings kommt dem hübschen Anwaltsschreiber und Hobbyflötisten die "Flucht in fremde Himmelsstriche ohne seine Pantoffeln" ganz unmöglich vor.
Die Zeit, 10.06.2002, Nr. 23
Zitationshilfe
„Himmelsstrich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Himmelsstrich>, abgerufen am 21.10.2019.

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