Himmelhund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Himmelhund(e)s · Nominativ Plural: Himmelhunde
WorttrennungHim-mel-hund
WortzerlegungHimmelHund1
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2018

Bedeutung

umgangssprachlich, (gelegentlich) Schimpfwort gewissenloser Mensch, Schuft
Beispiele:
Landrat Schmidt habe ihn beim Kampf gegen die 110-Kilovolt-Leitung im Stich gelassen[…]. Schmidt sei ein »Himmelhund, der so lange redet, bis man vergessen hat, was man von ihm wollte.« [Der Spiegel, 21.11.2011, Nr. 47]
Nach dem Ablegen von der Matavai-Bay in Tahiti prallten also sehr schnell Welten aufeinander. Harte Worte fielen, auch aus Kapitänsmund: »Schweine«, »Himmelhunde« und dergleichen. [die tageszeitung, 29.04.1989]
Das ist alles, was uns geblieben ist: abwarten, daß diese Himmelhunde uns im eigenen Boot wie die Ratten ersäufen. [Buchheim, Lothar-Günter: Das Boot, München: Piper 1973, S. 366]
Bei einer Stadtverordnetensitzung nach dem Termin nannte der Bauer Christoph Hinrichs den Bürgermeister einen »Himmelhund«. Himmelreich klagte wegen Beleidigung. [Der Spiegel, 20.12.1950, Nr. 51]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hölle

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Himmelhund‹.

Zitationshilfe
„Himmelhund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Himmelhund>, abgerufen am 18.06.2019.

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