Hilfsmotor, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHilfs-mo-tor
WortzerlegungHilfeMotor
Wortbildung mit ›Hilfsmotor‹ als Letztglied: ↗Fahrradhilfsmotor
eWDG, 1969

Bedeutung

in Fahrräder, Segelflugzeuge und bestimmte Wasserfahrzeuge (nachträglich) eingebauter Motor, der im Bedarfsfall benutzt werden kann

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem Roller mit Hilfsmotor sei er übers Pflaster geprescht.
Der Tagesspiegel, 17.10.2002
Außer dem Rennen am Tage steht ja auch seine Position als schnellster Deutscher ohne Hilfsmotor auf dem Spiel.
Süddeutsche Zeitung, 21.07.2000
Hinter Fahrrädern mit Hilfsmotor und hinter Kleinkrafträdern dürfen einachsige Anhänger mitgeführt werden.
o. A.: Verkehrskunde für die Führerscheinklassen 1-3-4, Remagen: Verkehrs-Verl. 1965, S. 376
Nun wird auf einmal wieder der große wichtige Hilfsmotor der Verdauung und Assimilation eingeschaltet.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 63
Infolge Materialknappheit besteht aber noch keine Möglichkeit, den Hilfsmotor in Serienfabrikation zu nehmen.
o. A.: 1946. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 14848
Zitationshilfe
„Hilfsmotor“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hilfsmotor>, abgerufen am 23.07.2019.

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