Heterogenität, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHe-te-ro-ge-ni-tät
Grundformheterogen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Verschiedenartigkeit, Ungleichartigkeit, Uneinheitlichkeit im Aufbau, in der Zusammensetzung

Thesaurus

Synonymgruppe
Disparität · Heterogenität · ↗Inhomogenität · ↗Uneinheitlichkeit · ↗Ungleichartigkeit  ●  ↗Verschiedenartigkeit  Hauptform

Typische Verbindungen
computergeneriert

Differenz Herausforderung Homogenität Klasse Komplexität Prinzip Rechnung Umgang Vielfalt anerkennen ethnisch inner kulturell prägen religiös sozial spiegeln sprachlich stilistisch wachsend zunehmen zunehmend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Heterogenität‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wird oft so getan, als kämen die Lehrer mit der Heterogenität ihrer Klassen nicht klar.
Die Zeit, 18.04.2008, Nr. 17
Die Heterogenität ist sehr groß und auch die unterschiedlichen Interessen sind beträchtlich.
Die Welt, 13.11.2000
Die Reformen sind wegen der großen politischen Heterogenität, die wir in diesem Lande haben, ein Problem.
Süddeutsche Zeitung, 13.09.1995
Dennoch lag gerade in dieser Heterogenität der Bevölkerung die eigentliche Ursache für das Scheitern des osmanischen Staates.
Heine, Peter: Osmanen. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6268
Der reichhaltige Katalog der Verbände in Westdeutschland läßt schon die Heterogenität der Interessen erkennen.
Giersch, Herbert: Allgemeine Wirtschaftspolitik, Wiesbaden: Gabler 1960, S. 227
Zitationshilfe
„Heterogenität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Heterogenität>, abgerufen am 14.10.2019.

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