Herrenmoral, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHer-ren-mo-ral (computergeneriert)
WortzerlegungHerrMoral
eWDG, 1969

Bedeutung

Moral eines Herrenmenschen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sklavenmoral

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Herrenmoral‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Sklavenmoral ist schlecht in der Tat: sie ist immer noch Herrenmoral.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 239
Von dieser Warte einer Herrenmoral lässt sich dann auch genüsslich überlegen und gönnerhaft auf das bunte Gewühl hinabschauen.
Süddeutsche Zeitung, 02.12.2000
Er spricht von "europäischer Herrenmoral", von der "zynischen Lotterie des Asylrechts", ja mit einem gezielt provozierenden Begriff von "Selektion".
Die Welt, 04.11.2000
Der Sklavenmoral des Christentums steht die Herrenmoral des Übermenschen gegenüber, der weltfrohe »Dionysos« gegen den »Gekreuzigten«.
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 7783
Man sprach über die Notwendigkeit, den Sozialismus durch den Individualismus zu überwinden, die Sklavenmoral durch die Herrenmoral.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 1213
Zitationshilfe
„Herrenmoral“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Herrenmoral>, abgerufen am 23.04.2019.

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