Heimatforscher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHei-mat-for-scher
eWDG, 1969

Bedeutung

jmd., der (als wissenschaftlicher Laie) die Geschichte und Natur seiner Heimat erforscht
Beispiele:
junge Heimatforscher haben diese Funde gemacht, diese Stadtchronik geschrieben
Fachleute und Heimatforscher müssen an diesem Problem eng zusammenarbeiten

Thesaurus

Synonymgruppe
Heimatforscher · ↗Heimatkundler
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Historiker

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Heimatforscher‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insgesamt kommen die Heimatforscher auf 180 große und kleine Seen in der Umgebung.
Der Tagesspiegel, 16.11.2001
Doch das Papier verschwand damals, wurde erst jetzt von Heimatforschern entdeckt.
Bild, 04.01.1999
Pohlmann war kein Heimatforscher, jedenfalls keiner mit den üblichen Kaiserphotos, wie ich befürchtet hatte.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 183
Darin gerät der Wahrheitseifer eines Dorfschullehrers und passionierten Heimatforschers auf Kollisionskurs mit der Karrieresucht eines ebenso hochgestellten wie moralisch tief gesunkenen Geschichtsprofessors.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 107
Um dieses «Früher» vom vergoldenden Schein der Erinnerung zu befreien, ist der Kaufmann und Philatelist Horst Zwingenberger zum Heimatforscher geworden.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 295
Zitationshilfe
„Heimatforscher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Heimatforscher>, abgerufen am 16.10.2019.

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